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Wie werde ich mit meinem Onlinebusiness sichtbar als Mutter? 5 Wege, die wirklich in deinen Alltag passen

  • Autorenbild: Martyna Gülfirat
    Martyna Gülfirat
  • vor 5 Tagen
  • 8 Min. Lesezeit

Deine Positionierung steht. Du weißt, mit wem du arbeiten möchtest. Dein Angebot ist fertig und du hast einen Preis festgelegt.


Und jetzt kommt der Punkt, an dem viele Selbstständige hängen bleiben:

Wie kann ich mich mit meinem Onlinebusiness sichtbar machen als Mutter?


Denn das beste Angebot bringt dir wenig, wenn niemand weiß, dass es existiert.


Vielleicht denkst du bei Sichtbarkeit sofort an Instagram. Regelmäßig posten, Storys machen, Reels drehen, kommentieren, Nachrichten beantworten und möglichst jeden Tag irgendwie präsent sein.


Und genau da möchte ich direkt mit einem Gedanken aufräumen:


Sichtbarkeit bedeutet nicht, ständig sichtbar sein zu müssen.


Gerade als Mutter wäre es ziemlich widersinnig, sich ein eigenes Business aufzubauen, um mehr Freiheit zu haben und anschließend im nächsten Hamsterrad zu landen. Nur dass diesmal nicht der Arbeitgeber bestimmt, wann du verfügbar sein musst, sondern ein Algorithmus.


Dein Business soll sich deinem Leben anpassen. Nicht dein Leben deinem Business.


Deshalb geht es nicht darum, überall präsent zu sein. Es geht darum, die richtigen Wege zu finden, über die deine Wunschkundinnen dich entdecken können. Und zwar auch dann, wenn du gerade dein Kind aus der Kita abholst, Hausaufgaben machst oder einfach Feierabend hast.


Wie werde ich mit meinem Onlinebusiness sichtbar als Mutter? 5 konkrete Wege


Es gibt nicht den einen richtigen Kanal, über den du sichtbar werden musst. Viel sinnvoller ist es, dir eine kleine Sichtbarkeitsstrategie aufzubauen, die zu dir, deiner Zielgruppe und vor allem zu deinem Alltag passt.


Diese fünf Wege eignen sich besonders gut, wenn du sichtbar werden als selbstständige Mutter möchtest, ohne jeden Tag neuen Content produzieren zu müssen.


1. Werde über einen Blog und SEO langfristig gefunden


Ein Blog ist für mich einer der interessantesten Wege, wenn du nicht ständig online sein möchtest.


Der große Unterschied zu Social Media: Ein guter Blogartikel hat kein Verfallsdatum.


Ein Instagram-Post verschwindet oft schon nach kurzer Zeit aus dem Blickfeld. Ein Blogartikel kann dagegen noch Monate oder sogar Jahre später über Google gefunden werden.


Das bedeutet natürlich nicht, dass du einmal einen Artikel schreibst und automatisch jahrelang Kundinnen darüber gewinnst. Auch SEO braucht Zeit, gute Inhalte und eine klare Strategie.


Aber du baust dir mit jedem passenden Artikel etwas auf.


Überlege dir dafür nicht zuerst: Worüber könnte ich schreiben?


Frag dich stattdessen:


Was gibt meine Wunschkundin bei Google ein, wenn sie gerade genau vor dem Problem steht, bei dem ich ihr helfen kann?


Genau dazu schreibst du einen hilfreichen Artikel.


Wenn du beispielsweise Ernährungsberaterin für Familien bist, könnte das eine konkrete Frage rund um schnelle Familiengerichte sein. Wenn du als virtuelle Assistenz arbeitest, vielleicht eine Frage zu Aufgaben, die Selbstständige auslagern können.


So entsteht mit der Zeit eine Website, über die Menschen auf dich aufmerksam werden, obwohl du in diesem Moment überhaupt nicht aktiv online bist.


Das finde ich gerade für Mütter spannend. Denn Sichtbarkeit muss dann nicht jeden Tag neu hergestellt werden.


Wenn du noch keine eigene Website hast und dich fragst, ob du für dein Onlinebusiness überhaupt eine brauchst, lies als Nächstes meinen Artikel „Brauche ich eine eigene Website für mein Online-Business als Mama?“. Dort schauen wir uns genau an, wann eine Website sinnvoll ist und welche Rolle sie für deine Sichtbarkeit spielen kann.


2. Nutze einen Podcast, um Vertrauen aufzubauen


Ein Podcast funktioniert anders als ein Blog.


Über Google können Menschen dich finden, weil sie nach einer konkreten Antwort suchen.

Über einen Podcast lernen sie zusätzlich dich als Person kennen.


Sie hören deine Stimme, deine Haltung und wie du über bestimmte Themen denkst. Dadurch kann mit der Zeit Vertrauen entstehen, ohne dass du dafür jeden Tag persönlich präsent sein musst.


Auch hier würde ich als Mutter nicht versuchen, möglichst viel zu produzieren.


Du musst nicht jede Woche eine einstündige Podcastfolge veröffentlichen.


Eine kurze Folge mit einem klaren Thema kann genauso wertvoll sein. Entscheidend ist, dass du einen Rhythmus findest, den du auch über einen längeren Zeitraum halten kannst.


Vielleicht ist das jede Woche. Vielleicht alle zwei Wochen.


Plane lieber realistisch als so, als gäbe es in deinem Alltag keine kranken Kinder, Ferien, Schließtage oder Wochen, in denen einfach weniger Energie da ist.


Du kannst außerdem Inhalte miteinander verbinden. Aus einer Frage deiner Zielgruppe kann ein Blogartikel entstehen und daraus wiederum eine Podcastfolge. Du musst also nicht für jeden Kanal ständig ein komplett neues Thema erfinden.


3. Nutze Social Media bewusst statt täglich


Social Media kann ein guter Sichtbarkeitskanal sein. Aber es ist ein Kanal. Nicht die Voraussetzung dafür, ein erfolgreiches Onlinebusiness aufzubauen.


Du musst nicht jeden Tag posten.


Du musst nicht ständig Storys machen.


Und du musst schon gar nicht auf drei Plattformen gleichzeitig aktiv sein, nur weil andere das tun.


Frag dich lieber:


Wo hält sich meine Zielgruppe tatsächlich auf und was kann ich realistisch regelmäßig schaffen?


Wenn Instagram gut zu deinem Business passt, konzentriere dich beispielsweise darauf. Aber entscheide bewusst, welche Rolle Instagram für dich übernehmen soll.


Vielleicht veröffentlichst du dort ein oder zwei gute Beiträge pro Woche. Vielleicht nutzt du den Kanal hauptsächlich, um auf deinen Podcast oder neue Blogartikel aufmerksam zu machen. Vielleicht zeigst du zwischendurch etwas aus deinem Alltag, wenn es gerade passt.


Der wichtige Punkt ist: Du bestimmst den Rhythmus.


Gerade als Mutter kann schnell das Gefühl entstehen, schon wieder nicht genug gemacht zu haben. Du wolltest eigentlich noch einen Post vorbereiten, dann musste ein Kind früher abgeholt werden. Abends wolltest du eine Story aufnehmen, aber du bist einfach nur müde.

Wenn deine gesamte Sichtbarkeit davon abhängt, dass du jeden Tag auftauchst, entsteht schnell Druck.


Deshalb finde ich die Kombination verschiedener Wege so sinnvoll. Social Media darf deine Sichtbarkeit unterstützen. Es muss sie nicht alleine tragen.


4. Nutze Kooperationen und Gastbeiträge


Du musst deine Reichweite nicht komplett alleine aufbauen.


Eine weitere Möglichkeit ist, dort sichtbar zu werden, wo deine Wunschkundinnen bereits sind.


Das können zum Beispiel Gastbeiträge in passenden Blogs sein, Interviews in Podcasts oder gemeinsame Aktionen mit anderen Selbstständigen, deren Angebot deines sinnvoll ergänzt.


Dabei geht es nicht darum, möglichst große Accounts zu finden.


Viel wichtiger ist die Frage: Erreiche ich dort Menschen, für die mein Angebot wirklich interessant ist?


Ein kleiner Podcast mit genau deiner Zielgruppe kann wertvoller sein als ein großer Account, dessen Community überhaupt nicht zu deinem Thema passt.


Überlege deshalb, mit wem eine Zusammenarbeit wirklich Sinn ergibt.


Wer arbeitet mit einer ähnlichen Zielgruppe, bietet aber etwas anderes an als du?


Wo könntest du mit deinem Wissen einen konkreten Mehrwert liefern?


Und welches Thema könntest du anbieten, statt einfach nur zu fragen, ob dich jemand vorstellen möchte?


Gerade wenn du wenig Zeit hast, können solche gezielten Kooperationen sinnvoller sein, als Woche für Woche immer mehr eigenen Content zu produzieren.


5. Baue dir eine eigene E-Mail-Liste auf


Social-Media-Follower gehören dir nicht.


Eine E-Mail-Liste schon eher.


Natürlich brauchst du auch hier zunächst einen Weg, über den Menschen auf dich aufmerksam werden. Aber sobald jemand freiwillig deinen Newsletter abonniert hat, bist du nicht mehr bei jeder Nachricht davon abhängig, ob Instagram deinen Beitrag ausspielt.


Ein guter Einstieg kann ein kostenloses Freebie sein.


Wichtig ist, dass dein Freebie nicht einfach nur „nett“ ist, sondern ein konkretes kleines Problem deiner Zielgruppe löst und zu deinem späteren Angebot passt.


Das kann zum Beispiel eine Checkliste, ein kurzer Leitfaden, eine Vorlage oder ein kleines Workbook sein.


Danach kannst du über deinen Newsletter regelmäßig in Kontakt bleiben.


Auch regelmäßig bedeutet übrigens nicht automatisch dreimal pro Woche.


Wenn eine gute E-Mail alle zwei Wochen zu deinem Alltag passt, ist das besser als ein komplizierter Newsletterplan, den du nach einem Monat nicht mehr einhalten kannst.


Deine E-Mail-Liste ist damit weniger ein schneller Reichweitenkanal als etwas, das du dir langfristig aufbaust.


Du brauchst nicht alle fünf Wege gleichzeitig


Wenn du diese Liste liest, mach bitte nicht den nächsten Fehler und denkst:


Okay, dann brauche ich jetzt einen Blog, einen Podcast, Instagram, fünf Kooperationen, ein Freebie und einen Newsletter.


Genau darum geht es nicht.


Vor allem nicht, wenn dein Business neben Kindern, Haushalt und allem anderen entstehen soll.


Sichtbarkeit funktioniert nicht besser, nur weil du möglichst viel machst.


Ich würde stattdessen mit ein bis zwei Wegen beginnen, die gut zusammenpassen.


Zum Beispiel:


SEO und Blog als langfristige Basis plus Instagram, um Inhalte zu teilen und persönlicher sichtbar zu werden.


Oder Podcast plus Newsletter.


Oder Blog plus Newsletter und gelegentlich gezielte Kooperationen.


Entscheidend ist, dass du diese Wege eine Zeit lang wirklich nutzt, statt jeden Monat die Strategie zu wechseln.


Ein Beispiel aus dem Coaching-Alltag


Eine typische Situation, die ich bei Müttern im Business immer wieder sehe, sieht ungefähr so aus:


Die Positionierung steht. Das Angebot ist eigentlich fertig. Trotzdem passiert nach außen kaum etwas.


Nicht weil die Person keine Ideen hat.


Im Gegenteil.


Auf ihrer Liste stehen Instagram, Reels, LinkedIn, ein Newsletter, vielleicht noch ein Podcast und eigentlich müsste die Website auch endlich fertig werden.


Das Ergebnis: Sie macht von allem ein bisschen und hat trotzdem ständig das Gefühl, zu wenig zu tun.


In so einer Situation würde ich nicht noch mehr hinzufügen, sondern reduzieren.


Zum Beispiel auf einen Blogartikel zu einer konkreten Suchanfrage der Zielgruppe und einen Social-Media-Kanal, über den dieser Inhalt zusätzlich geteilt wird.


Später kommt ein Freebie dazu.


Plötzlich besteht die Sichtbarkeitsstrategie nicht mehr aus zehn Aufgaben, die jede Woche erledigt werden müssen, sondern aus wenigen Dingen, die aufeinander aufbauen.


Genau das ist der Punkt.


Du brauchst nicht mehr Sichtbarkeitsmaßnahmen. Du brauchst eine Sichtbarkeitsstrategie, die du tatsächlich umsetzen kannst.


Bevor du sichtbar wirst, muss klar sein, wofür


Dieser Artikel setzt bewusst voraus, dass die Grundlagen deines Business bereits stehen.

Denn mehr Reichweite löst keine unklare Positionierung.


Bevor du gezielt sichtbar wirst, solltest du wissen, wofür du stehen möchtest, wen du erreichen willst, was du anbietest und zu welchem Preis.


Falls du bei einem dieser Schritte doch noch unsicher bist, kannst du hier noch einmal tiefer einsteigen:






Wenn diese Grundlagen stehen, musst du nicht noch monatelang daran feilen.

Dann darfst du anfangen, damit nach draußen zu gehen.


Welche Sichtbarkeitsstrategie passt zu dir als Mutter?


Wenn du dich fragst, womit du anfangen sollst, würde ich nicht danach entscheiden, welcher Kanal gerade besonders angesagt ist.


Stell dir lieber drei einfache Fragen:


1.        Wo sucht meine Wunschkundin nach Lösungen für ihr Problem?

2.        Welcher Kanal liegt mir und passt zu meinem Angebot?

3.        Was kann ich mit meiner verfügbaren Zeit und Energie langfristig umsetzen?


Der dritte Punkt wird im Business oft unterschätzt.


Du kannst dir die beste Strategie der Welt vornehmen. Wenn sie nur in Wochen funktioniert, in denen kein Kind krank ist, keine Ferien sind und du jeden Tag voller Energie am Schreibtisch sitzt, ist sie für dein Leben wahrscheinlich nicht die richtige Strategie.


Plane nicht mit deiner maximal verfügbaren Zeit.


Plane mit deinem normalen Alltag.


Und lass bewusst Luft für das Leben dazwischen.


Sichtbar werden als selbstständige Mutter darf einfacher sein


Du musst nicht überall sein.


Du musst nicht täglich posten.


Und du musst nicht ständig neuen Content produzieren, damit dein Onlinebusiness wachsen kann.


Baue dir lieber Schritt für Schritt ein System auf, bei dem Inhalte länger für dich arbeiten. Ein guter Blogartikel kann gefunden werden, während du gerade etwas völlig anderes machst. Eine Podcastfolge kann Wochen später jemandem zum ersten Mal begegnen. Über deinen Newsletter kannst du den Kontakt halten, ohne jeden Tag vom Algorithmus abhängig zu sein.


Social Media darf dazugehören. Aber es muss nicht dein gesamtes Business bestimmen.


Genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen einfach nur möglichst viel Sichtbarkeit und einer Sichtbarkeit, die zu deinem Leben als Mutter passt.


Dein Ziel sollte nicht sein, ständig sichtbar zu sein.


Dein Ziel ist, auffindbar zu sein und regelmäßig die richtigen Menschen zu erreichen.


Du weißt, was du anbieten möchtest, aber niemand bekommt es mit?


Wenn deine Positionierung, deine Zielgruppe und dein Angebot stehen, du aber beim Thema Sichtbarkeit festhängst, können wir gemeinsam schauen, welche nächsten Schritte für dein Business sinnvoll sind.


In meinem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, wo du gerade stehst und wie du eine Sichtbarkeitsstrategie aufbauen kannst, die zu deinem Business und deinem Familienalltag passt.



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